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Pressebericht

SFZ Königsdorf klettert auf Rang fünf


Nach dem holprigen Bundesliga Start fürs SFZ Königsdorf mit einer Nullrunde zu Beginn und einem elften Rundenplatz in Runde zwei, flogen die Königsdorfer am vergangenem Wochenende auf Rundenplatz zwei, hinter dem FC Eichstätt und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang fünf.

Samstags Wetterfenster optimal genutzt

Dass es kein super Flugtag werden würde, war allen Piloten klar, aber es galt, wie immer in der Segelflug Bundesliga, das beste aus dem Wetter zu machen. Mit Andrea Abt, Benjamin Bachmaier, Johannes Beyer, Ulrich von Haller, Wolfgang Schieck, Mathias Schunk, Hans Trautenberg, Jochen Vogel und Oli Wolfinger waren gleich neun Piloten unterwegs, um das beste aus dem Wetter herauszuholen.

Da es am gesamten Wochenende in den kompletten Alpen aufgrund des Wetters insgesamt nur fünf gültige Wertungen gab, beendete das SFZ die Runde in der Alpenliga, die sie in den vergangenen sechs Jahren jeweils gewinnen konnten auf Rang eins. Diejenigen Piloten, die ins Flachland flogen, flogen alle zunächst Richtung Nordwesten gegen den Wind, um dann mit Rückenwind gegen Osten zu fliegen.

Nymphenburger Schloß, Foto: Mathias Schunk

Am schnellsten war hier Mathias Schunk mit 90,5 km/h, der dabei mit Freigabe der Fluglotsen mitten über die Stadt München flog und dabei den herrlichen Blick auf die Stadt genießen durfte. "Das ist aufgrund der momentanen Situation am Flughafen München schon etwas außergewöhnliches", freute sich der 55-jährige über sein tolles Flugerlebnis.


Sonntag leider nur zwei Piloten am Start

Nachdem man am Samstag bereits recht erfolgreich war und die Wetteraussichten für Sonntag nicht besonders waren, waren am Sonntag mit Mathias Schunk und Thomas Wolf nur noch zwei SFZ Piloten am Start, um die Wertung zu verbessern. Mit dem starken Westwind flogen beide Richtung Osten ab, wo sich das Wetter deutlich besser als erwartet entwickelt hatte. Beide wendeten im Bayerischen Wald hinter Passau und machten sich auf den Weg zurück nach Königsdorf. Am Ende erzielte Wolf 106,2 Geschwindigkeitspunkte und Mathias Schunk kam sogar auf einen Schnitt über die zwei Stunden Wertungszeit von 139 km/h, was für die Liga, aufgrund des Handicapfaktor seines Flugzeugs vom Typ Quintus 118,7 Geschwindigspunkte ergab und auch die beste Wertung des gesamten Wochenendes darstellte.

Zentrum mit Marienplatz, Stachus, Hauptbahnhof und Theresienwiese, Foto: Mathias Schunk

Durch diese beiden Flüge konnte man die Wertung vom Vortag verbessern, den SFV Bad Wörishofen überholen und auch den sonntäglichen Angriff des bisherigen Tabellenführers aus Rinteln abwehren. Mit einem zweiten Rundenplatz kletterte das SFZ auf Tabellenplatz fünf und ist nun das beste Team aus Süddeutschland, hinter Rinteln, Berlin, Pirna und Oerlinghausen.

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